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05 Aug 2026 09:21 #60372
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06 Aug 2026 15:38 #60394
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07 Aug 2026 09:35 #60417
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08 Aug 2026 15:13 #60439
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09 Aug 2026 16:25 #60465
von Kaninchen
Moosgrün, nachtaktiv, schwer wie eine Hauskatze: Der Kakapo aus Neuseeland bricht jeden Rekord, den ein Papagei brechen kann. Nur fliegen kann er nicht. Berühmt wurde einer von ihnen allerdings durch etwas völlig anderes.Der Kakapo lebt ausschließlich in Neuseeland, wird bis zu 64 Zentimeter lang, bis zu vier Kilogramm schwer und ist damit der größte lebende Papagei der Welt – und der einzige, der nicht fliegen kann. Er ist nachtaktiv, moosgrün gefleckt und hat ein Gesicht wie eine Eule. Im Deutschen heißt er deshalb auch Eulenpapagei.Man könnte meinen, hier hätte sich jemand einen Scherz auf Kosten des Vogels erlaubt, aber die Sprachwissenschaft widerspricht. In der Sprache der Māori bedeutet Kākāpō schlicht „Nachtpapagei“. Dass die lang gezogenen Vokale auf Deutsch Assoziationen mit verschmutzten Hinterteilen wecken, ist reiner Zufall. Poetischer ist der wissenschaftliche Name: Strigops habroptila heißt etwa „weichgefiedertes Eulengesicht“.Ein Kakapo riecht intensiv nach Honig und Blüten. Millionen Jahre lang war das ungefährlich, weil es auf den Inseln keine Raubtiere gab. Mit Menschen kamen Hunde, Katzen, Marder und Ratten, und der starke Geruch wurde für die Vögel zur Duftspur ins Verderben.Dazu kommt eine Angewohnheit, die dem Kakapo den Ruf eingebracht hat, der dümmste Vogel der Welt zu sein: Bei Gefahr flieht er nicht, er erstarrt. Gegen Greifvögel war das die perfekte Taktik. Gegen eine Hauskatze ist es das Gegenteil.Auch bei der Partnersuche macht der Kakapo alles anders als andere Papageien. Die Männchen graben im Sommer eine Mulde in den Boden, setzen sich hinein und geben monatelang tiefe, dröhnende Rufe ab – Fachleute nennen es „Booming“. Der Ton ist so tief, dass er kilometerweit durch den Wald trägt.
Das Problem: Es gibt kaum Weibchen. Viele Männchen dröhnen eine ganze Saison lang ins Leere, ohne dass jemals eines auftaucht. Ein Kakapo-Männchen in Balzstimmung ist deshalb ein Tier mit viel angestauter Energie und niemandem, an den es sie richten könnte.Genau das passierte 2009 auf der neuseeländischen Insel Whenua Hou, als ein BBC-Team für die Naturdokumentation „Last Chance to See“ filmte. Ein Männchen namens Sirocco stieg dem Zoologen Mark Carwardine auf den Kopf und versuchte, sich mit ihm zu paaren, während Moderator Stephen Fry am Rand vor Lachen zusammenbrach.
Moosgrün, nachtaktiv, schwer wie eine Hauskatze: Der Kakapo aus Neuseeland bricht jeden Rekord, den ein Papagei brechen kann. Nur fliegen kann er nicht. Berühmt wurde einer von ihnen allerdings durch etwas völlig anderes.Der Kakapo lebt ausschließlich in Neuseeland, wird bis zu 64 Zentimeter lang, bis zu vier Kilogramm schwer und ist damit der größte lebende Papagei der Welt – und der einzige, der nicht fliegen kann. Er ist nachtaktiv, moosgrün gefleckt und hat ein Gesicht wie eine Eule. Im Deutschen heißt er deshalb auch Eulenpapagei.Man könnte meinen, hier hätte sich jemand einen Scherz auf Kosten des Vogels erlaubt, aber die Sprachwissenschaft widerspricht. In der Sprache der Māori bedeutet Kākāpō schlicht „Nachtpapagei“. Dass die lang gezogenen Vokale auf Deutsch Assoziationen mit verschmutzten Hinterteilen wecken, ist reiner Zufall. Poetischer ist der wissenschaftliche Name: Strigops habroptila heißt etwa „weichgefiedertes Eulengesicht“.Ein Kakapo riecht intensiv nach Honig und Blüten. Millionen Jahre lang war das ungefährlich, weil es auf den Inseln keine Raubtiere gab. Mit Menschen kamen Hunde, Katzen, Marder und Ratten, und der starke Geruch wurde für die Vögel zur Duftspur ins Verderben.Dazu kommt eine Angewohnheit, die dem Kakapo den Ruf eingebracht hat, der dümmste Vogel der Welt zu sein: Bei Gefahr flieht er nicht, er erstarrt. Gegen Greifvögel war das die perfekte Taktik. Gegen eine Hauskatze ist es das Gegenteil.Auch bei der Partnersuche macht der Kakapo alles anders als andere Papageien. Die Männchen graben im Sommer eine Mulde in den Boden, setzen sich hinein und geben monatelang tiefe, dröhnende Rufe ab – Fachleute nennen es „Booming“. Der Ton ist so tief, dass er kilometerweit durch den Wald trägt.
Das Problem: Es gibt kaum Weibchen. Viele Männchen dröhnen eine ganze Saison lang ins Leere, ohne dass jemals eines auftaucht. Ein Kakapo-Männchen in Balzstimmung ist deshalb ein Tier mit viel angestauter Energie und niemandem, an den es sie richten könnte.Genau das passierte 2009 auf der neuseeländischen Insel Whenua Hou, als ein BBC-Team für die Naturdokumentation „Last Chance to See“ filmte. Ein Männchen namens Sirocco stieg dem Zoologen Mark Carwardine auf den Kopf und versuchte, sich mit ihm zu paaren, während Moderator Stephen Fry am Rand vor Lachen zusammenbrach.
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11 Aug 2026 09:37 #60506
von Kaninchen
Das Häschen läuft über die Straße, ohne nach links oder rechts zu schauen. Ein Auto kommt, Bremsen quietschen. Wütend steigt der Fahrer aus und überschüttet das Häschen mit einer Schimpfkanonade.
Fragt das Häschen ruhig: "Haddu Nerven?"
Der Autofahrer geht in die Luft.
Sagt das Häschen: "Muddu schonen!" und hoppelt davon.
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