Bauernregeln
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10 Sep 2021 07:12 #37778
von Kaninchen
"Scharren die Mäuse tief sich ein, wird ein harter Winter sein, und viel härter noch, bauen jetzt die Ameisen hoch."
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10 Sep 2021 21:04 #37788
von Glögglifrosch
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11 Sep 2021 07:29 #37794
von Kaninchen
Wenn's an Protus nicht näßt, ein dürrer Herbst sich erhoffen läßt.
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12 Sep 2021 07:31 - 12 Sep 2021 07:32 #37804
von Kaninchen
An Mariae Namen, sagt der Sommer "Amen".
Der Tag hatte eine rechtliche Bedeutung: das nach der Ernte liegengebliebene Korn durfte von den Armen aufgesammelt werden
Diese ausgeprägte Schönwetterperiode, für die es allerdings, im Gegensatz zu Eisheiligen, Schafskälte und Siebenschläfertag keinen fixen Termin in den Bauernregeln für September gibt, ist bereits seit vielen Generationen als "Altweibersommer" geläufig.
Der "Altweibersommer" mit den Liebfrauenfäden gilt auch als Fünte Jahreszeit oder als "Sommer, auf den Verlass ist". Aber was hat das alles mit "Weibern" zu tun ? Garn nichts ! "Weiber" bezieht sich auf das "Weiben", wie man um 1800 das "Weben", das Knüpfen von Spinnweben, nannte. Für die Arbeit der kaum sichtbaren Wollspinnen mit ihren hauchdünnen Flugfäden, muss vom Erdboden eine gewisse Thermik ausgehen und Windstille herrschen, die es den nur ein paar hundertstel Gramm wiegenden Tierchen ermöglicht, sich in höhere Luftschichten tragen zu lassen. Bei beständiger Schönwetterlage lässt sich der Flugsommer der winzigen Spinnen am frühen Morgen im Garten am besten spüren, sogar im Gesicht, wenn man nichts ahnend durch Fäden läuft… Die zierlichen Fäden, die nach einem alten Volksglauben aus den Kleidern einer Göttin, und christianisiert aus dem Mantel Marias stammen sollen, kommen allerdings aus dem recht agilen Hinterteil der Spinnen und werden in der frühchristlichen Literatur als Liebfrauenfäden (auch Mariengarn oder Marienseide) bezeichnet. Bleibt der Altweibersommer ausnahmsweise einmal aus, finden sich diese Sommerweben lediglich vereinzelt und nur an besonders windgeschützten Plätzen.
Der Tag hatte eine rechtliche Bedeutung: das nach der Ernte liegengebliebene Korn durfte von den Armen aufgesammelt werden
Diese ausgeprägte Schönwetterperiode, für die es allerdings, im Gegensatz zu Eisheiligen, Schafskälte und Siebenschläfertag keinen fixen Termin in den Bauernregeln für September gibt, ist bereits seit vielen Generationen als "Altweibersommer" geläufig.
Der "Altweibersommer" mit den Liebfrauenfäden gilt auch als Fünte Jahreszeit oder als "Sommer, auf den Verlass ist". Aber was hat das alles mit "Weibern" zu tun ? Garn nichts ! "Weiber" bezieht sich auf das "Weiben", wie man um 1800 das "Weben", das Knüpfen von Spinnweben, nannte. Für die Arbeit der kaum sichtbaren Wollspinnen mit ihren hauchdünnen Flugfäden, muss vom Erdboden eine gewisse Thermik ausgehen und Windstille herrschen, die es den nur ein paar hundertstel Gramm wiegenden Tierchen ermöglicht, sich in höhere Luftschichten tragen zu lassen. Bei beständiger Schönwetterlage lässt sich der Flugsommer der winzigen Spinnen am frühen Morgen im Garten am besten spüren, sogar im Gesicht, wenn man nichts ahnend durch Fäden läuft… Die zierlichen Fäden, die nach einem alten Volksglauben aus den Kleidern einer Göttin, und christianisiert aus dem Mantel Marias stammen sollen, kommen allerdings aus dem recht agilen Hinterteil der Spinnen und werden in der frühchristlichen Literatur als Liebfrauenfäden (auch Mariengarn oder Marienseide) bezeichnet. Bleibt der Altweibersommer ausnahmsweise einmal aus, finden sich diese Sommerweben lediglich vereinzelt und nur an besonders windgeschützten Plätzen.
Letzte Änderung: 12 Sep 2021 07:32 von Kaninchen.
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13 Sep 2021 07:10 #37818
von Kaninchen
Viel Nebel im September über Tal und Höh’, bringt im Winter tiefen Schnee.
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14 Sep 2021 07:07 #37832
von Kaninchen
Ist`s hell am Kreuzerhöhungstag, so folgt ein strenger Winter nach.
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