Bauernregeln
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13 Sep 2020 07:31 #31051
von Kaninchen
Herkunft des Wortes Altweibersommer:
Neben der einsetzenden Laubverfärbung ist in dieser Zeit in der Natur das Auftreten von unzähligen Spinnfäden typisch, an denen sich junge Spinnen mit dem Wind forttragen lassen. In der Mythologie heißt es, dass dies von den Wolkenfrauen gesponnene Fäden des Schicksals zwischen Leib und Seele eines Menschen sind. Aus diesen Fäden machten die „alten Weiber“ (Nornen, Moiren, Parzen) ein Schleppkleid. Die Lebensfäden sollten auch das Lebensende eines Menschen bestimmen. Im angelsächsischen spielt die Bezeichnung „mettana“, „die (den Lebensfaden) Messenden“ auf diesen mythischen Zusammenhang an. In Schleswig-Holstein ist in „Die Metten haben gesponnen“ als Umschreibung für den Tod eines Menschen der mythologische Zusammenhang erhalten geblieben.
Weniger schicksalsschwer ist die Bezeichnung „fils de la Vierge“ (Marienseide, Liebfrauenfäden) im Französischen.
Ähnlich spekulativ und vielfältig wie bei der Namensherkunft verhält es sich mit den Mythen und Legenden rund um den Altweibersommer. Die meisten Mythen ranken sich um die Spinnfäden und ihre Bedeutung. Manch einer kennt vielleicht die Begriffe Marienfäden, Marienseide oder auch Marienhaar. Im Christentum hielt man die langen, silbernen Spinnenfäden für Garn aus Marias Mantel, den sie bei ihrer Himmelfahrt trug.
Weil die Fäden im Sonnenlicht wie langes, gräulich-silbernes Haar schimmern, hielt man sie im Volksmund auch häufig für das Haar von alten Frauen, welches sie angeblich beim Kämmen verloren hatten.
Neben der einsetzenden Laubverfärbung ist in dieser Zeit in der Natur das Auftreten von unzähligen Spinnfäden typisch, an denen sich junge Spinnen mit dem Wind forttragen lassen. In der Mythologie heißt es, dass dies von den Wolkenfrauen gesponnene Fäden des Schicksals zwischen Leib und Seele eines Menschen sind. Aus diesen Fäden machten die „alten Weiber“ (Nornen, Moiren, Parzen) ein Schleppkleid. Die Lebensfäden sollten auch das Lebensende eines Menschen bestimmen. Im angelsächsischen spielt die Bezeichnung „mettana“, „die (den Lebensfaden) Messenden“ auf diesen mythischen Zusammenhang an. In Schleswig-Holstein ist in „Die Metten haben gesponnen“ als Umschreibung für den Tod eines Menschen der mythologische Zusammenhang erhalten geblieben.
Weniger schicksalsschwer ist die Bezeichnung „fils de la Vierge“ (Marienseide, Liebfrauenfäden) im Französischen.
Ähnlich spekulativ und vielfältig wie bei der Namensherkunft verhält es sich mit den Mythen und Legenden rund um den Altweibersommer. Die meisten Mythen ranken sich um die Spinnfäden und ihre Bedeutung. Manch einer kennt vielleicht die Begriffe Marienfäden, Marienseide oder auch Marienhaar. Im Christentum hielt man die langen, silbernen Spinnenfäden für Garn aus Marias Mantel, den sie bei ihrer Himmelfahrt trug.
Weil die Fäden im Sonnenlicht wie langes, gräulich-silbernes Haar schimmern, hielt man sie im Volksmund auch häufig für das Haar von alten Frauen, welches sie angeblich beim Kämmen verloren hatten.
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14 Sep 2020 05:48 #31069
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15 Sep 2020 06:02 #31084
von Glögglifrosch
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15 Sep 2020 07:15 #31088
von Kaninchen
Viele Eicheln im September – viel Schnee im Dezember.
Eicheln weiß ich nicht, aber Bucheckern und Kastanien in rauhen Mengen !
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16 Sep 2020 05:29 #31102
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17 Sep 2020 06:12 #31121
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