In einem leeren Haselstrauch,
da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.
Der Erich rechts und links der Franz
und mittendrin der freche Hans.
Sie haben die Augen zu, ganz zu,
und obendrüber, da schneit es, hu!
Sie rücken zusammen dicht an dicht,
so warm wie Hans hat's niemand nicht.
Sie hör'n alle drei ihrer Herzlein Gepoch.
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.

Warum, ach sag, warum
geht nun die Sonne fort?
Schlaf ein, mein Kind, und träume sacht,
das kommt wohl von der dunklen Nacht,
da geht die Sonne fort.

Wir Männer sind geschund‘ne Wesen
Und das von allem Anfang an
Wir sind es immer schon gewesen
Da gibt es nichts zu rütteln dran

Erinnerungen an Basel.
An Frau Meville.

Z’Basel an mi’m Rhi,
io dört möchti sy!
Weiht nit d’Luft so mild und lau,
und der Himmel isch so blau
an mi’m liebe Rhi.

Ick sitz’ am Tisch und esse Klops,
uff eenmal klopp’s.
Ick kieke, staune, wunda mir,
uff eenmal jeht se uff, de Tier!
„Nanu!“, denk’ ick, ick denk’: „Nanu?
Jetz isse uff, erst war se zu?!“
Ick jehe raus und kieke
und wer steht draußen? … Icke.

(Berliner Dialekt)

Auf einer Meierei
Da war einmal ein braves Huhn,
Das legte, wie die Hühner tun,
An jedem Tag ein Ei
Und kakelte,
Mirakelte,
Spektakelte,
Als ob’s ein Wunder sei!